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Dorferneuerung in Willroth.
Nachdem einige Projekte, u.a. Das Dorfgemeinschaftshaus "Die Alte Schule", bereits erfolgreich abgeschlossen wurden haben die Arbeiten nach langen Planungsphasen am 13.08.2019 auf dem Sportplatz in Willroth begonnen. Das Projekt Sportgelände ist für den FC Willroth 1925 e.V. und seinen Abteilungen ein großer Schritt für die Zukunft um wieder aktiven Sport wie Fußball, Bogenschießen im Verein in Willroth anbieten zu können. Zu diesem Projekt gehört auch die Sanierung der ehemaligen Bauhofunterkunft der Ortsgemeinde, die bereits mit ihren Gerätschaften die neue Unterkunft bezogen hat. In Zusammenarbeit von FC Willroth e.V. und KG Willroth e.V. laufen die Arbeiten auf Hochtouren und befinden, dank der tatkräftigen Unterstützung der Mitglieder von beiden Vereinen, in der Endphase. Nach Beendigung der Sanierung haben beide Vereine eine Lagerhalle für Sport- und Karnevalsveranstaltungen. Weitere Baumaßnahmen sind auf dem Sportgelände noch geplant.

Fotos: vom 13. und 16.08.2019 KUB
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Nicht nur Fritten sind der Renner auf der Alm

Seit einem Jahr servieren Hardy Jansen und Michael Franze Imbissklassiker in uriger Atmosphäre

Von unserer Reporterin Beate Christ

Willroth. Nicht ganz so hoch wie eine Alm in den Alpen liegt die Willrother Alm. Aber immerhin 386 Meter über dem Meeresspiegel und direkt an der Bundesstraße 256 haben hier Hardy Jansen und Michael Franze mit ihren Team ein uriges Idyll geschaffen, das nicht nur Reisende dazu einlädt, eine Rast einzulegen. Auch die Willrother selbst und Beschäftigte des nahe gelegenen Industriegebiets Willrother Berg schätzen den Imbissbetrieb. Pommes und Currywurst gibt es an diesem Standort schon über 30 Jahre lang, doch keiner der vorherigen Betreiber servierte den Imbissklassiker so schön und liebevoll, wie Jansen und Franze es tun. Vor genau einem Jahr haben sich die beiden Männer dazu entschieden, den Betrieb zu übernehmen. Nicht nur optisch haben sie den Imbiss verwandelt, auch das Konzept in der Küche hat sich grundlegend verändert.

60cb137ba7c989ef fotoPassend zur Almatmosphäre, die auch beim Servieren des Essens deutlich wird. Da werden beispielsweise Geschnetzeltes und Pommes Frites in rustikalen Gusspfännchen serviert und Desserts liebevoll angerichtet. „Die Speisen bereiten wir selbst und frisch zu“, sagt Hardy Jansen. Kartoffelsalat aus dem Eimer kommt bei ihm nicht auf den Teller und das Fleisch wird frisch von einem nahe gelegenen Metzger geliefert. Dies alles zusammen macht wohl das Erfolgsrezept der Willrother Alm aus. „Wir haben vor einem Jahr angefangen, und es hat eingeschlagen wie eine Bombe“, berichtet Hardy Jansen erfreut.

Das bestätigen übrigens auch die vielen Kommentare von Gästen auf der Homepage des Imbisses. „Das Schnitzel war wie bei Oma und nicht wie vom Imbiss. Super Qualität, ordentlich zubereitet und wirklich lecker“, schreibt beispielsweise ein Gast. „5-Sterne-Pommesbude. Nette Umgebung, ideenreiche Präsentation der Speisen“, bewertet jemand anderes den Imbiss. Da passt es irgendwie auch, wenn sich Hardy Jansen selbst humorvoll als Frittenfachverkäufer, der selbstverständlich aus frischen Kartoffeln die knusprigen Stäbchen zubereitet, bezeichnet. Doch eigentlich ist es viel mehr, was der gebürtige Mönchengladbacher, der seit ein paar Jahren seinen Lebensmittelpunkt nach Willroth verlegt hat, gemeinsam mit Michael Franze, dem Schnitzelexperten im Team, seinen Gästen bietet. Mit wechselnden Wochenkarten, Schnitzel- oder Backfischtagen und Eintöpfen im Winter sorgt er für Abwechslung auf dem Tisch. „Sonntags mache ich mir schon Gedanken, was wir den Gästen in der neuen Woche anbieten können“, verrät Jansen.

Sein Herz schlägt einfach für die Gastronomie. „Ich bin in einer Gastronomenfamilie groß geworden und darin hängen geblieben“, sagt er. Viele Jahre lang betrieb der gelernte Koch Imbisswagen auf großen Volksfesten, dabei schätzte er besonders den Kontakt zu den Menschen. Wann immer es geht, nimmt er sich Zeit für einen kleinen Plausch mit den Gästen. Eigens für seine älteren Besucher, die gerne samstags bei ihm einkehren, hat er die unbequemen Stehtische und Hocker abgeschafft und stattdessen gemütliche Sitzgruppen im Imbiss und auch auf der Terrasse aufgestellt.

Das wissen natürlich auch alle anderen Gäste zu schätzen. Der Willrother Ortsbürgermeister Richard Schmitt, ist sich sicher, genau die richtigen Pächter für die Lokalität herausgesucht zu haben. „Hier gibt es nicht nur Currywurst, sondern auch tolle Menüs“, sagt Schmitt begeistert.

RZ Kreis Altenkirchen vom Samstag, 20. Juli 2019, Seite 13 (0 Views)

 

 

Karl Kubba wird Stellvertreter
Gemeindeleitung in Willroth ist komplett

Willroth. Der Willrother Gemeindechef Richard Schmitt wurde im Rahmen der Kommunalwahl im Mai in seinem Amt mit 79,8 Prozent der Wählerstimmen bestätigt. In der konstituierenden Sitzung im Willrother Dorfgemeinschaftshaus galt es nun, die Gemeindeleitung zu komplettieren. Zum Stellvertreter Schmitts wählten die Ratsmitglieder Karl Kubba, der bislang das Amt eines weiteren Beigeordneten bekleidet hatte. Weiterhin als Beigeordneter wurde Uwe Eul gewählt. 

Somit kann der Willrother Gemeinderat in die nächste Amtsperiode mit einigen neuen, aber auch bekannten Gesichtern starten. „Ich gehe davon aus, dass der Rat in die Fußstapfen des alten Rates tritt und wir wie bisher alles offen diskutieren und gemeinsam entscheiden können“, sagte Richard Schmitt. Eine der ersten Entscheidungen, die die Frauen und Männer des Gremiums zu treffen hatten, galt der geplanten Neugestaltung der Ortsmitte im Rahmen der Dorferneuerung.
Das Areal gegenüber des Dorfgemeinschaftshauses soll nämlich mit einer Boulebahn, einer Slackline und drei Bodentrampolinen das dörfliche Leben bereichern. Für den Platz, der barrierefrei gestaltet werden und allen Generationen zur Verfügung stehen soll, wird nun nach Beschluss des Rates ein Förderantrag aus Mitteln der Dorferneuerung gestellt.
Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf voraussichtlich 107 000 Euro, erwartet wird ein Landeszuschuss in Höhe von 50 Prozent. Um die Aufwendungen für die Gemeinde möglichst gering zu halten, sind ferner Eigenleistungen in Höhe von rund 22 000 Euro eingeplant. So würde auf die Gemeinde eine Summe von rund 31 000 Euro entfallen, die sie selbst aufbringen muss.
Planerin Christiane Hicking, die die Gemeinde im Rahmen der Dorferneuerung begleitet, kündigte an, dass mit der Bewilligung des Antrages im nächsten Frühjahr zu rechnen sei. Heißt: Baubeginn könnte im Sommer 2020 sein. Von da an habe die Gemeinde zwei Jahre Zeit, um das Vorhaben fertigzustellen. bc

RZ Kreis Altenkirchen vom Montag, 15. Juli 2019, Seite 17 (0 Views)

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Fotos: Michael Faßbender

ausschuss  ausschuss

Konzert im Park

 Einen besonders stimmungsvollen Sommerabend bescherte die Ortsgemeinde Willroth ihren Einwohnern. Ratsherr Josef Stockhausen hatte ein „Konzert im Park“ gegenüber dem Sportplatz initiiert. Er konnte das Auswahlensemble im Posaunenwerk der Evangelischen Kirche im Rheinland, das sowieso in Willroth zu Proben zusammengekommen war, für ein Gastspiel gewinnen. So erklangen unter alten Buchen und Eichen stimmungsvolle Abendlieder, wie etwa „Moskauer Nächte“ oder der „Triumphmarsch“ von Verdi. Nicht nur die Musik trug ihren Teil zur lauschigen Atmosphäre bei. Ebenso konnten sich die Zuhörer, die rings um die „Freiluftbühne“ Platz genommen hatten, über einen romantisch beleuchteten Park freuen, in dem die hohen Bäume mittels bunter Scheinwerfer gekonnt in Szene gesetzt wurden.
Unter den Eichen

 

 




Foto: Beate Ch
rist
RZ Kreis Altenkirchen vom Mittwoch, 10. Juli 2019