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Die aktuellen Nachrichten vom Joomla!-Team

Der diesjährige St. Martinszug findet am Freitag, dem 8.11.2019 statt. Wir treffen uns um 18.00 Uhr am Sportplatz

Zusammen mit St. Martin und seinem Pferd sowie dem Spielmannszug werden wir dann gemeinsam zum Martinsfeuer gehen. 
Der Martinszug wird dabei folgenden Weg nehmen:
Dorfstraße - Auf den Steinen - Neue Straße - Sonnenstraße - In der Hohl - Linkenbacher Weg
Die Anlieger der Straßenzüge werden gebeten Ihre Fenster mit Lichtern zu schmücken. 
Am Feuer hält St. Martin dann für jedes Kind einen Weckmann bereit. Außerdem werden wieder Getränke und Würstchen angeboten.

Doch bevor das traditionelle Martinsfeuer angezündet werden kann, wird tatkräftige Hilfe benötigt! In Willroth wird schon seit vielen Jahren Holz für das Martinsfeuer im Wald gesammelt und zur Feuerstelle transportiert. Deshalb treffen wir uns am

  • Samstag, dem 26. Oktober 2019 ab 14 Uhr und
  • Samstag, dem 02. November 2019 ab 9 Uhr 

am Sportplatz in Willroth zum Holzsammeln. Dabei ist es egal ob Jung oder Alt, jeder Helfer ist herzlich willkommen. Wir gehen zusammen in den Wald und suchen große Stämme und kleine Äste für das Feuer.

Wer es sich nicht zutraut beim sammeln zu helfen, oder auch keine Zeit hat, kann gerne am 8.11. abends beim Würstchengrillen und Getränkeverkauf helfen. Auch hier ist jede helfende Hand gerne gesehen.

Willroth Im Bienengarten 2019 04 10

Dorferneuerung in Willroth
– Vereine, Ortsgemeinde sowie engagierte Bürgerinnen und Bürger ziehen an einem Strick!
Bauarbeiten am Sportplatz laufen – Vereine bringen Eigenleistung!

Willroth. Nachdem einige Projekte, unter anderem die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses ("Alte Schule"), bereits erfolgreich abgeschlossen wurden, haben die Arbeiten nach langen Planungsphasen im August auf dem Sportplatz in Willroth begonnen. „Das Projekt Sportgelände ist für die Ortsgemeinde Willroth sowie für den FC Willroth 1925 e.V. und seinen Abteilungen ein großer Schritt für die Zukunft, um wieder aktiven Sport wie Fußball, Bogenschießen und Tischtennis im Verein in Willroth anbieten zu können“, so Bernd Kambeck (1.Vorsitzender des FC Willroth 1925 e.V.).

Die Eigenleistung der Vereine (FC Willroth und KG Willroth) steht auch bei diesem Projekt mit an erster Stelle. So wurde in Zusammenarbeit beider Vereine die ehemalige Bauhofunterkunft der Ortsgemeinde, die bereits mit den Gerätschaften ihren neuen Standort am Dorfgemeinschaftshaus bezogen hat, saniert. Diese frühere Bauhofunterkunft bietet den beiden Vereinen jetzt eine gemeinsame Lagermöglichkeit von Material für Sport- und Karnevalsveranstaltungen.
Mit viel Engagement von den Mitgliedern wurden Erdarbeiten ausgeführt, Beton-L-Steine gesetzt und Pflasterarbeiten durchgeführt. „Es werden noch genug freiwillige Stunden an Eigenleistung kommen, um das Projekt „Sportanlage“ abschließen und für den Spielbetrieb nutzen zu können“, so Werner Eul, sportlicher Leiter des FC Willroth und Mitinitiator vieler Arbeiten. (Text: Kai-Uwe Becker)

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Die Bauarbeiten am Sportplatz Willroth laufen. Foto: Kai-Uwe Becker

 

Seniorenfahrt Willroth

Am 25. September fand die diesjährige Seniorenfahrt der Ortsgemeinde Willroth statt.

Ziel war Nastätten im Blauen Ländchen. Dort besuchten wir das Regionalmuseum „Leben und Arbeiten in Nastätten“. Vor der Führung gab es Kaffee und Kuchen in der historischen Dorfkneipe, die sich auch im Museum befand.

Auf einer Ausstellungsfläche von 1500 qm hat der Heimatpflegeverein Blaues Ländchen in mühevoller Arbeit ein Dorfmuseum errichtet. Bis ins frühe 20. Jahrhundert reichen die Exponate. Bei einem Rundgang erlebte man eine Zeitreise in die Welt unserer Vorfahren. Es gab eine sogenannte Zwergenschule, einen  Tante Emma Laden und  Kojen in denen verschiedene Berufe ausgestellt waren. Viele der Senioren fühlten sich in ihre Kindheit zurückversetzt.

Den interessanten Ausflug ließen die Senioren bei einem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte „Zum Bayernstüberl“ in Oberhaid ausklingen.

Richard Schmitt

Ortsbürgermeister

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Nicht nur Fritten sind der Renner auf der Alm

Seit einem Jahr servieren Hardy Jansen und Michael Franze Imbissklassiker in uriger Atmosphäre

Von unserer Reporterin Beate Christ

Willroth. Nicht ganz so hoch wie eine Alm in den Alpen liegt die Willrother Alm. Aber immerhin 386 Meter über dem Meeresspiegel und direkt an der Bundesstraße 256 haben hier Hardy Jansen und Michael Franze mit ihren Team ein uriges Idyll geschaffen, das nicht nur Reisende dazu einlädt, eine Rast einzulegen. Auch die Willrother selbst und Beschäftigte des nahe gelegenen Industriegebiets Willrother Berg schätzen den Imbissbetrieb. Pommes und Currywurst gibt es an diesem Standort schon über 30 Jahre lang, doch keiner der vorherigen Betreiber servierte den Imbissklassiker so schön und liebevoll, wie Jansen und Franze es tun. Vor genau einem Jahr haben sich die beiden Männer dazu entschieden, den Betrieb zu übernehmen. Nicht nur optisch haben sie den Imbiss verwandelt, auch das Konzept in der Küche hat sich grundlegend verändert.

60cb137ba7c989ef fotoPassend zur Almatmosphäre, die auch beim Servieren des Essens deutlich wird. Da werden beispielsweise Geschnetzeltes und Pommes Frites in rustikalen Gusspfännchen serviert und Desserts liebevoll angerichtet. „Die Speisen bereiten wir selbst und frisch zu“, sagt Hardy Jansen. Kartoffelsalat aus dem Eimer kommt bei ihm nicht auf den Teller und das Fleisch wird frisch von einem nahe gelegenen Metzger geliefert. Dies alles zusammen macht wohl das Erfolgsrezept der Willrother Alm aus. „Wir haben vor einem Jahr angefangen, und es hat eingeschlagen wie eine Bombe“, berichtet Hardy Jansen erfreut.

Das bestätigen übrigens auch die vielen Kommentare von Gästen auf der Homepage des Imbisses. „Das Schnitzel war wie bei Oma und nicht wie vom Imbiss. Super Qualität, ordentlich zubereitet und wirklich lecker“, schreibt beispielsweise ein Gast. „5-Sterne-Pommesbude. Nette Umgebung, ideenreiche Präsentation der Speisen“, bewertet jemand anderes den Imbiss. Da passt es irgendwie auch, wenn sich Hardy Jansen selbst humorvoll als Frittenfachverkäufer, der selbstverständlich aus frischen Kartoffeln die knusprigen Stäbchen zubereitet, bezeichnet. Doch eigentlich ist es viel mehr, was der gebürtige Mönchengladbacher, der seit ein paar Jahren seinen Lebensmittelpunkt nach Willroth verlegt hat, gemeinsam mit Michael Franze, dem Schnitzelexperten im Team, seinen Gästen bietet. Mit wechselnden Wochenkarten, Schnitzel- oder Backfischtagen und Eintöpfen im Winter sorgt er für Abwechslung auf dem Tisch. „Sonntags mache ich mir schon Gedanken, was wir den Gästen in der neuen Woche anbieten können“, verrät Jansen.

Sein Herz schlägt einfach für die Gastronomie. „Ich bin in einer Gastronomenfamilie groß geworden und darin hängen geblieben“, sagt er. Viele Jahre lang betrieb der gelernte Koch Imbisswagen auf großen Volksfesten, dabei schätzte er besonders den Kontakt zu den Menschen. Wann immer es geht, nimmt er sich Zeit für einen kleinen Plausch mit den Gästen. Eigens für seine älteren Besucher, die gerne samstags bei ihm einkehren, hat er die unbequemen Stehtische und Hocker abgeschafft und stattdessen gemütliche Sitzgruppen im Imbiss und auch auf der Terrasse aufgestellt.

Das wissen natürlich auch alle anderen Gäste zu schätzen. Der Willrother Ortsbürgermeister Richard Schmitt, ist sich sicher, genau die richtigen Pächter für die Lokalität herausgesucht zu haben. „Hier gibt es nicht nur Currywurst, sondern auch tolle Menüs“, sagt Schmitt begeistert.

RZ Kreis Altenkirchen vom Samstag, 20. Juli 2019, Seite 13 (0 Views)