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Unterhaltsame Stunden für Willrother Senioren – Feier im Gemeindehaus
Willroth. Seit über 30 Jahren gibt es die Seniorenfeier im Dorfgemeinschaftshaus der Ortsgemeinde Willroth.  Ortsbürgermeister Richard Schmitt konnte rund 50 Seniorinnen und Senioren begrüßen und als Ehrengäste den Beigeordneten der Verbandsgemeinde, Rolf Schmidt-Markoski,  sowie Pfarrer Andreas Beck von der evangelischen Kirchengemeinde Honnefeld. Zu den Senioren meinte Richard Schmitt: „Wir wollen sie heute mit unserem bunten Programm für ein paar Stunden die Alltagssorgen vergessen lassen!“ Außerdem wartete der Ortsbürgermeister mit statistischen Zahlen zur Entwicklung der schmucken Gemeinde am Förderturm auf.
Nach der gemeinsamen ausgiebigen Kaffeetafel eröffnete der Willrother Nachwuchs das Programm. Die quirligen „Springmäuse“ (Kindertanzgruppe der KG Willroth unter der Leitung von Jaqueline Salz) begeisterten mit ihrem Funken- und Gardetanz und gaben noch eine Zugabe. „Um die Zukunft des Willrother Karnevals brauchen wir uns keine Sorgen zu machen“, freute sich der Ortsbürgermeister.  In seinem Rückblick erinnerte er an viele schöne Seniorennachmittage in den vergangen Jahrzehnten. Dabei bedauerte er das nachlassende Interesse. Ab 1. April soll es dann regelmäßig einmal im Monat einen Treff für Senioren im Dorfgemeinschaftshaus geben. Schließlich gab der Ortsbürgermeister einen Überblick über Maßnahmen in der Gemeinde, so sollen die Bauarbeiten für den Rasen-Sportplatz in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Grüße der Verbandsgemeinde Flammersfeld überbrachte Beigeordneter Schmidt-Markoski. Dabei lobte er die prächtige Entwicklung der Gemeinde Willroth und die vielfältigen Aktivitäten in dem prosperierenden Dorf an der A 3.
In den Archiven von Willroth hatte wieder Heimatforscher Albert Schäfer geblättert und diesmal seinen Aufsatz unter die Überschrift „Ostarbeiter in Willroth oder: Fünf Kartoffeln für einen Besen“ gestellt. In der Zeit von 1942 bis 1945 waren insgesamt 125 sogenannte „Ostarbeiter“ im Landkreis Altenkirchen zu Tätigkeiten zwangsverpflichtet, darunter etliche auch auf Grube Georg. Hans-Jürgen Kalscheid, Vorsitzender der Bürgerinitiative Willroth, hatte eine beeindruckende Ausstellung seiner Bilder aus vergangenen Willrother Zeiten auf die Beine gestellt. Für Musik sorgte DJ Josef Stockhausen und Senior Siegfried Lippmann erinnerte mit seinen lustigen Vorträgen an Heinrich Heine, bei denen herzlich gelacht wurde. Als älteste Seniorin wurden Maria Föhrenbach (94 Jahre) und als ältester Senior Karl Linde (90 Jahre) von Ortsbürgermeister Richard Schmitt geehrt. Am Ende des schönen Nachmittages dankte der Ortsbürgermeister allen, die zum Gelingen der Seniorenfeier beigetragen hatten.
 
Autor Rolf Schmidt-Markoski

2019 01 20 Ehrung der ältesten Senioren Willroth  2019 01 20 Albert Schäfer  2019 01 20 Springmäuse KG Willroth 
Fotos: Ortsgemeinde Willroth

 
 
 

Willroth.
Mit einem Wintermärchen stimmten sich die Willrother auf den Advent ein. Der Künstler und Organisator der vorweihnachtlichen Veranstaltung, Josef Stockhausen, hatte mit viel Liebe zum Detail eine Winterlandschaft im Dorfgemeinschaftshaus aufgebaut. Sie diente nicht nur den Kindern der Kindertagesstätte „Burgmäuse“ aus Epgert als Bühne, sondern auch Chören und Musikern, die mit ihren stimmungsvollen Beiträgen das Warten auf den Nikolaus verkürzten. Auch vor dem Dorfgemeinschaftshaus hatten die Aktiven rund um Josef Stockhausen für viel Atmosphäre gesorgt. Unter anderem gab es einen Fackelzug, Liedbeiträge von Gruppen aus der Region, festliches Dudelsackspiel und ein Feuerwerk, das der Veranstaltung einen glanzvollen Höhepunkt bescherte.
advent willroth
Foto: privat

Ausgezeichnet VG würdigt solidarisches Handeln

Flammersfeld. Vier Einzelpersonen sowie eine Gruppe sind die neuen Träger des Ehrenamtspreises der Verbandsgemeinde Flammersfeld. Die Preise und Urkunden wurden während des Ehrenamtstages, zu dem die Verbandsgemeinde in und um das Flammersfelder Bürger- und Raiffeisen-Haus eingeladen hatte, durch den Ersten Beigeordneten Rolf Schmidt-Markoski sowie den Mitarbeiter der Verwaltung Manfred Pick, bei dem die Fäden der Veranstaltung zusammenliefen, überreicht.

Den ersten Personenpreis erhielt Bianca Hoppenberg aus Altenkirchen. Sie setzt sich unter anderem freiwillig und ehrenamtlich als Frauenbeauftragte innerhalb der Westerwald-Werkstätten ein. Neben dieser Tätigkeit engagiert sie sich weiterhin, ebenfalls ehrenamtlich, in der Gruppe „Gelebte Inklusion – Wir helfen mit“, die sich zurzeit noch in der Gründungsphase befindet.

Ebenfalls geehrt wurde Bernhard Borkow aus Horhausen. Er setzt sich, selbst in seinem hohen Alter, sehr für die Geflüchteten in unserer Region ein. Borkow ist nahezu rund um die Uhr für alle Flüchtlinge ansprechbar und deckt auch schwerpunktmäßig den Fahrdienst ab. Sein Motto lautet: „Wenn es den Menschen gut geht, geht es mir auch gut.“ Der Horhausener ist zudem Gründer der Initiative „reden hilft, wir hören zu.“

Mit Olaf Meinhardt aus Willroth wurde ein sogenannter Neubürger aus der Ortsgemeinde mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Seit 2015 lebt er zusammen mit Frau und Kind in der Gemeinde unterhalb des Förderturms. Meinhardt ist Hobbyimker und nimmt sein Hobby mit in die ehrenamtliche Tätigkeit auf. Unter anderem hat er mit Kindern und deren Vätern einige Bienenstöcke aufgestellt. Zudem profitiert auch die Jugendarbeit von seinem Engagement. Neben der Imkerei ist Meinhardt in mehreren Vereinen tätig, hilft bei der Ausrichtung der Nikolausfeier, und ist für die Ortsgemeinde stets ansprechbar, wenn Hilfe benötigt wird.

Theresienfest

Willroth Einladung klein