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Karl Kubba wird Stellvertreter
Gemeindeleitung in Willroth ist komplett

Willroth. Der Willrother Gemeindechef Richard Schmitt wurde im Rahmen der Kommunalwahl im Mai in seinem Amt mit 79,8 Prozent der Wählerstimmen bestätigt. In der konstituierenden Sitzung im Willrother Dorfgemeinschaftshaus galt es nun, die Gemeindeleitung zu komplettieren. Zum Stellvertreter Schmitts wählten die Ratsmitglieder Karl Kubba, der bislang das Amt eines weiteren Beigeordneten bekleidet hatte. Weiterhin als Beigeordneter wurde Uwe Eul gewählt. 

Somit kann der Willrother Gemeinderat in die nächste Amtsperiode mit einigen neuen, aber auch bekannten Gesichtern starten. „Ich gehe davon aus, dass der Rat in die Fußstapfen des alten Rates tritt und wir wie bisher alles offen diskutieren und gemeinsam entscheiden können“, sagte Richard Schmitt. Eine der ersten Entscheidungen, die die Frauen und Männer des Gremiums zu treffen hatten, galt der geplanten Neugestaltung der Ortsmitte im Rahmen der Dorferneuerung.
Das Areal gegenüber des Dorfgemeinschaftshauses soll nämlich mit einer Boulebahn, einer Slackline und drei Bodentrampolinen das dörfliche Leben bereichern. Für den Platz, der barrierefrei gestaltet werden und allen Generationen zur Verfügung stehen soll, wird nun nach Beschluss des Rates ein Förderantrag aus Mitteln der Dorferneuerung gestellt.
Die geplanten Gesamtkosten belaufen sich auf voraussichtlich 107 000 Euro, erwartet wird ein Landeszuschuss in Höhe von 50 Prozent. Um die Aufwendungen für die Gemeinde möglichst gering zu halten, sind ferner Eigenleistungen in Höhe von rund 22 000 Euro eingeplant. So würde auf die Gemeinde eine Summe von rund 31 000 Euro entfallen, die sie selbst aufbringen muss.
Planerin Christiane Hicking, die die Gemeinde im Rahmen der Dorferneuerung begleitet, kündigte an, dass mit der Bewilligung des Antrages im nächsten Frühjahr zu rechnen sei. Heißt: Baubeginn könnte im Sommer 2020 sein. Von da an habe die Gemeinde zwei Jahre Zeit, um das Vorhaben fertigzustellen. bc

RZ Kreis Altenkirchen vom Montag, 15. Juli 2019, Seite 17 (0 Views)

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Fotos: Michael Faßbender

Konzert im Park

 Einen besonders stimmungsvollen Sommerabend bescherte die Ortsgemeinde Willroth ihren Einwohnern. Ratsherr Josef Stockhausen hatte ein „Konzert im Park“ gegenüber dem Sportplatz initiiert. Er konnte das Auswahlensemble im Posaunenwerk der Evangelischen Kirche im Rheinland, das sowieso in Willroth zu Proben zusammengekommen war, für ein Gastspiel gewinnen. So erklangen unter alten Buchen und Eichen stimmungsvolle Abendlieder, wie etwa „Moskauer Nächte“ oder der „Triumphmarsch“ von Verdi. Nicht nur die Musik trug ihren Teil zur lauschigen Atmosphäre bei. Ebenso konnten sich die Zuhörer, die rings um die „Freiluftbühne“ Platz genommen hatten, über einen romantisch beleuchteten Park freuen, in dem die hohen Bäume mittels bunter Scheinwerfer gekonnt in Szene gesetzt wurden.
Unter den Eichen

 

 




Foto: Beate Ch
rist
RZ Kreis Altenkirchen vom Mittwoch, 10. Juli 2019

Vier langjährige, verdiente Willrother Kommunalpolitiker Ehrenurkunden des Gemeinde- und Städtebundes in Mainz
Willroth.
In der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates Willroth im Dorfgemeinschaftshaus wurden vier verdiente Willrother Kommunalpolitiker geehrt. In Vertretung für Bürgermeister O. Fuchs überreichte der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, entsprechende Dankurkunden des Gemeinde- und Städtebundes in Mainz an Jürgen Meffert  für 20 jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Ratsmitglied der Ortsgemeinde Willroth, an Werner Schmidt  für 25 Jahre Ratstätigkeit  sowie an Werner Grendel für seine 29jährige Tätigkeit als Ratsmitglied und Beigeordneter in der Ortsgemeinde Willroth.
Schließlich überreichte Schmidt-Markoski noch eine Ehrenurkunde an Richard Schmitt für 25 Jahre kommunalpolitische Tätigkeit. Außerdem steht Richard Schmitt seit 16 Jahren als Ortsbürgermeister an der Spitze der schmucken Gemeinde.
In seiner Ansprache wies der Beigeordnete auf die besondere Bedeutung der Kommunalpolitik hin, als unterste Ebene im politischen Staatsaufbau. Schmidt-Markoski sagte: „Nicht immer ist es angenehm, Entscheidungen eines Kommunalparlaments gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu vertreten. Etwa, weil man für die Entscheidungen gar nichts kann oder weil man über die Hinderungsgründe nichts sagen darf, die in nichtöffentlicher Sitzung beraten wurden. Andererseits ist die Gestaltung des direkten Lebensumfeldes eine ausgesprochen schöne Aufgabe. Und man kann davon ausgehen, dass, wer 20 Jahre und länger in der Kommunalpolitik tätig gewesen ist, seine Heimat und damit auch sein Dorf politisch geprägt hat.“
In der Laudatio für Ortsbürgermeister Richard Schmitt erklärte der Beigeordnete:  „Du warst in den 16 Jahren deiner Amtszeit ein ‚starker‘ Motor in Deiner Gemeinde, der gemeinsam mit dem Rat für eine stetige positive Weiterentwicklung des Dorfes mit dem Förderturm Sorge getragen hat.“ 2003 zum Zeitpunkt der Amtsübernahme zählte Willroth 847 Einwohner; 2018 waren es 899 mithin ein Plus von 52 Einwohnern. Willroth wächst also – und so ist auch konsequent, wieder ein Neubaugebiet auszuweisen. Das Dorferneuerungskonzept wurde fortgeschrieben, es fand eine Moderation mit den Bürgerinnen und Bürgern statt, aus der viele Ideen und einige Maßnahmen entstanden sind. Auch das soziale Miteinander im Dorf ist  gut und Schmidt-Markoski nannte  hier die Vereinsgemeinschaft zur Durchführung des Willrother Karnevals – für den Willroth auch über seine Grenzen hinaus bekannt ist. Jüngste Maßnahmen sind die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses mit Geräteraum, der Umbau des Tennensportplatzes in einen Rasenplatz mit Bolzplatz und Bogenschießanlage. Schließlich erinnerte der Beigeordnete auch an die Erschließung des Industriegebietes Willrother Berg und an die Schaffung der Voraussetzungen für die Verlegung der B 256 an den Ortsrand von Willroth. Auch die Außenanlagen der Gemeinde sind einladend und mutig geht die Gemeinde auch neue Wege bei Veranstaltungen, z. B. „Willroth im Advent“. Auch den Einsatz der Gemeinde für den Erhalt der Bergbautradition und besonders um den Förderturm, stellte Schmidt-Markoski in seiner Ansprache heraus.
Zum Abschluss sagte der Beigeordnete: „Zur Umsetzung der von mir genannten Maßnahmen gehört aber nicht nur ein engagierter Ortsbürgermeister sondern auch engagierte Ratsmitglieder, die sich einbringen und auch Dinge mittragen. Daher gilt mein Dank auch den Ratsmitgliedern, die heute keine Urkunde erhalten.“ 
2019 05 11 Ehrung Ratsmitsmitglieder
Unser Foto zeigt von links nach rechts: Werner Schmidt, Werner Grendel, Ortsbürgermeister Richard Schmitt und Jürgen Meffert. Foto: VG Flammersfeld

Ergebnisse der Kommunalwahl vom 26. Mai 2019.

Wahl zum Ortsbürgermeister

Richard Schmitt ist mit 79,84% Ja-Stimmen erneut zum Ortsbürgermeister gewählt worden (http://wahlen.rlp.de).

Wahl zum Ortsgmeinderat

Wahlberechtigte: 631 (2014: 610)   
Wähler: 378 (Wahlbeteiligung 59,9%, 2014: 47,2%)   
Ungültige Stimmen: 20 (5,3%, 2014: 3,5%)
Quelle: http://wahlen.rlp.de 

 Wählergruppe Sven Grendel (44,7%)

 Wählergruppe Karl Kubba (55,3%)

Pos. Name Stimmen Pos. Name Stimmen
1.  Eul, Uwe 214   gewählt 1.  Kubba, Karl 371   gewählt
2.  Grendel, Sven 208   gewählt 2.  Meffert, Jürgen 237   gewählt
3.  Strunk, René 200   gewählt 3.  Eul, Anette 231   gewählt
4.  Eul, Werner 193   gewählt 4.  Faßbender, Michael 215   gewählt
5.  Selbach, Simone 170   gewählt 5.   Bilio, Uwe 211   gewählt
6.  Hoffmann, Sascha 167   Nachrücker   6.  Stockhausen, Josef 201   gewählt
7.  Eul, Mario 139   Nachrücker 7.  Buhr, Karsten 166   gewählt
8.  Eul, Jessica 130   Nachrücker 8.  Eppers, Holger 155   Nachrücker
9.  Troß, Ulrich 127   Nachrücker 9.  Becker, Dirk 143   Nachrücker
10.  Becker, Kai-Uwe 105   Nachrücker 10.  Hasni, Clemens 141   Nachrücker
11.  Selbach, Mathias 104   Nachrücker 11.  Meinhard, Olaf 116   Nachrücker
12.  Hasselbach, Christian 84   Nachrücker 12.  Donsbach, Tobias 99   Nachrücker

Sonntag, 8. September 2019

Tag des offenen Denkmals:
Unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Dann werden in der Verbandsgemeinde Flammersfeld wieder die Türen vom Raiffeisenhaus in Flammersfeld, Förderturm in Willroth und der Alvenslebenstollen in Burglahr in der Zeit von 11 bis 16 Uhr für interessierte Besucher zu öffnen.

Informationen und Anmeldungen:
Verbandsgemeindeverwaltung Flammersfeld,
Tourist-Information, Tel.: 02685/809-192 oder 809-193,
Bürgerinitiative Willroth, Jürgen Kalscheid, Tel.: 02687/1323.

www.vg-flammersfeld.de

tag des denkmals 2019 VG Flammersfeld


 

 

 

 

 

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