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Die diesjährige Seniorenfahrt führte uns nach Wetzlar, in die Goethe- und Optik-Stadt.


seniorenfahrt 006Bei der 1,5-stündigen Stadtbesichtigung durch die historische Altstadt erfuhren wir vieles aus der Zeit, als der junge Goethe in Wetzlar ein juristisches Praktikum am Reichskammergericht absolvierte. Viele Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit z.B. das Lottehaus sind bis heute erhalten geblieben. Die Altstadt wird geprägt von schönen Fachwerkbauten, Marktplätzen und dem Dom, die ehemalige Stiftskirche, der eines der interessantesten Kirchenbauwerke Deutschlands ist. Sein auffälliges Erscheinungsbild ist durch zahlreiche Erweiterungen im Laufe der Jahrhunderte entstanden und wird schon seit der Reformation von der katholischen und evangelischen Gemeinde genutzt.
Im Anschluss an die Stadtführung standen 2 Stunden zur freien Verfügung, um einen Bummel durch die Altstadt zu unternehmen oder sich in den kleinen Cafés bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Im Landgasthof Schaaf in Runkel klang der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen aus.

 

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Kinder- und Jugendgruppe findet Zuspruch

Besteht in Willroth noch Interesse an einem Kinder- und Jugendtreff? Nachdem der im Dorfgemeinschaftshaus vorhandene Jugendraum mangels Nachfrage seit rund anderthalb Jahren verwaist war, ging die Ortsgemeinde mit Hilfe von Philipp Krämer, Jugendreferent der Verbandsgemeinde Flammersfeld, dieser Frage jetzt gezielt nach. Probeweise wurden in einem Zeitraum von sechs Wochen vier Treffen für Kinder und Jugendliche angeboten. Das Programm bestand unter anderem aus Gruppen- und Wasserspielen sowie Geo-Caching.

Nachdem nun das letzte dieser Treffen stattgefunden hat, zieht Krämer ein Fazit: „Es hat sich gezeigt, dass die Kinder und Jugendlichen in Willroth Bedarf für einen Jugendtreff haben.“ Kamen zum ersten Treffen lediglich vier Leute, bestand die Gruppe zum Schluss aus 20 Personen. „Es hat sich schnell rumgesprochen, dass es dieses Angebot gibt und es wurde dann entsprechend genutzt“, erklärt Krämer. Die Rückmeldungen der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen waren durchweg positiv. „Zwar sind viele auch in Vereinen aktiv, aber hier können sie etwas mit Kindern oder Jugendlichen aus ihrem Dorf unternehmen und sind flexibler“, so Krämer. Die bisher stattgefundenen Treffen besuchten Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren. Sollten ältere Teilnehmer dazukommen, müsste laut Krämer überlegt werden, eine zweite Gruppe zu öffnen. „Die Interessen gehen sonst zu weit auseinander. Dann wird es schwierig, allen gerecht zu werden.“
Die vier „Testtreffen“ wurden von Krämer alleine durchgeführt, weitere Treffen müssen aber auf lange Sicht von jemand anderem geleitet werden. „Die Verbandsgemeinde ist so groß, dass die Jugendpflege der Verbandsgemeinde nicht alles in Eigenregie organisieren kann“, erklärt Krämer. Nach den Sommerferien soll es weitere Treffen geben. Zeitweilig wird Krämer auch diese Treffen leiten, um einen möglichen Nachfolger in einer Art Übergangsphase einzuarbeiten. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass sich jemand findet, der die Leitung der Kinder- und Jugendgruppe von Krämer übernimmt – sogar ganz im Gegenteil: „Es gibt schon jemanden, der Interesse bekundet hat“, bestätigt Krämer.
Die Ortsgemeinde hatte die Initiative ergriffen, um zu klären, wie der Jugendraum künftig genutzt werden und in welcher Form ein Jugendtreff dauerhaft funktionieren könnte. Die Resonanz ist laut Krämer auch für Ortsbürgermeister Richard Schmitt Grund genug, die Einrichtung eines regelmäßigen Jugendtreffs in Willroth voranzutreiben.

 

Aus: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Mittwoch, 5. August 2015, Seite 14

 

Behörde bezieht Stellung

M Willroth. Beim kürzlich stattgefundenen Informationsabend des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Willroth kochten die Gemüter bereits hoch. Damals ärgerten sich die Bürger vor allem über das Vorhaben des LBM, für die Sanierung des Kreisels in Willroth und der Brücke über die Autobahn 3 diese zu sperren – auch für Fußgänger, Radfahrer und Zweiradfahrer. Ein Problem, da diese nicht die Umleitung über die Autobahn benutzen dürfen. Außerdem waren die Anwesenden der Meinung, dass der Termin der Sperrung – vom 10. bis spätestens 27. August – zu kurzfristig bekannt gegeben wurde.
Jetzt sorgt eine weitere Sperrung für erheblichen Unmut. Seit dem 22. Juni ist nämlich die Auffahrt auf die A 3 in Richtung Köln, beziehungsweise die Abfahrt Neuwied gesperrt. Gerade für Pendler bedeutet dies, dass Umwege in Kauf genommen werden müssen. Mit Unverständnis reagierten Betroffene dann drauf, dass noch gar keine Arbeiten im Bereich der Abfahrt/Auffahrt stattgefunden haben.
Richard Schmitt, Ortsbürgermeister von Willroth, ist ebenfalls nicht glücklich über die Situation. Er fragt sich, ob eine so frühzeitige Sperrung der Auffahrt/Abfahrt wirklich notwendig gewesen ist. Der LBM hat darauf eine klare Antwort: Ja. Wie die Behörde auf RZ-Anfrage schriftlich mitteilte, musste die B 256 ab dem 22. Juni zeitweise halbseitig gesperrt und der Verkehr mittels Ampelschaltung geregelt werden. Zeitgleich wurde die Anschlussstelle gesperrt. Wie der LBM weiter schreibt, ist die Sperrung einer Anschlussstelle eine sehr aufwendige Prozedur, die es zum Beispiel das Sperren von Fahrbahnspuren auf der Autobahn und die Anpassung der Schilderbrücken notwendig macht. Die kurzfristige Anpassung der Verkehrsführung ist daher nicht möglich, erklärt der LBM.
Hinzu kommt, dass der LBM nicht allein eine solche Entscheidung trifft. Beteiligt sind außerdem Kreis, Verbandsgemeinde und Polizei. Im Falle der Sperrung der Anschlussstelle haben sich alle Beteiligten auf dieses Vorgehen als am sichersten und sinnvollsten geeinigt. Die komplette Baumaßnahme soll am 5. September abgeschlossen sein.

 

Aus: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 9. Juli 2015, Seite 15

 

Arbeiten zwischen Willroth und Gierenderhöhe

Im Zuge der Arbeiten am Kreisverkehrsplatz in Willroth wird vom Montag, 10., bis Samstag, 29. August, die B 256 zwischen den Kreiseln in Willroth und Gierenderhöhe vollgesperrt. In diesem Zeitraum wird die Umleitung in Abstimmung mit den Verkehrsbehörden und der Polizei über die A 3 beziehungsweise die L 266/ B 413 und die B 8 von Rengsdorf nach Altenkirchen ausgeschildert. Die Anschlussstellenrampe der A 3 ist aus Fahrtrichtung Frankfurt und in Fahrtrichtung Köln wieder befahrbar. Für die Restarbeiten nach der Vollsperrung wird der Verkehr mittels Ampelregelung über die neu hergestellte Kreisfahrbahn geführt. Für die mit der Vollsperrung einhergehenden Behinderungen bittet der LBM um Verständnis.

 

Aus: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Mittwoch, 5. August 2015, Seite 14

 

Informationspolitik Massive Kritik an später Bekanntgabe der Sperrung der Brücke über die A 3
Die Bundesstraße 256 wird zwischen dem Verkehrskreisel in Willroth und Oberhonnefeld vom 10. bis spätestens 27. August gesperrt. Grund ist die Sanierung des Kreisels in Willroth und der Brücke über die Autobahn A 3 (RZ berichtete). Die nach Ansicht vieler Bürger verspätete Bekanntgabe des Termins erregt viele Gemüter. Während eines Informationsabends des LBM (Landesbetrieb Mobilität) im Willrother Dorfgemeinschaftshaus ließen einige von ihnen ihrem Ärger freien Lauf.
Für zusätzlichen Zündstoff sorgte die Aussage der LBM-Mitarbeiter Lutz Nink und Daniel Manderbach, dass auch Fußgänger die Brücke in dieser Zeit nicht benutzen können. „Es kann nicht sein, dass hier das Ende der Welt ist und dass wir die Brücke auch nicht zu Fuß nutzen können", ließ ein ehemaliges Willrother Ratsmitglied seinem Unmut freien Lauf. Er forderte von den LBM-Mitarbeitern eine Lösung, die es Fußgängern, Radfahrern und auch Zweiradfahrern, die nicht die Umleitung über die Autobahn benutzen dürfen, ermöglicht, die Brücke auch während der Sperrung zu nutzen. Lutz Nink, stellvertretender Leiter des LBM in Diez, betonte, dass es von gesetzlicher Seite keine Möglichkeit gebe, die Brücke während der Sanierung für Fußgänger offen zu lassen. Die Gefährdung sei eindeutig zu groß. Auch dem Vorschlag, die Sanierungsmaßnahme bei Ampelverkehr und einseitiger Verkehrsführung durchzuführen, mussten die Männer vom LBM aufgrund Sicherheitsvorschriften eine Absage erteilen.
Dem Vorwurf, die Information, wann die Vollsperrung erfolgt, käme zu spät, widersprachen die Männer aus Koblenz. „Als der Termin feststand, sind wir sofort damit an die Öffentlichkeit gegangen. Früher ging es nicht. Vorab mussten alle Formalitäten mit den zuständigen Behörden, Sicherheitsdiensten und dem ausführenden Unternehmen geklärt werden." Einige der rund 50 Besucher der Veranstaltung, zu der die Verbandsgemeinde Flammersfeld eingeladen hatte, reklamierten, dass sie, wäre der Termin früher bekannt gewesen, ihren Urlaub oder frühzeitig festgelegte Termine anders gelegt hätten: „Mein Mann muss während der Sperrung jeden Tag rund 40 Kilometer Umweg zur Arbeit fahren. Hinzu kommt der fast tägliche Stau auf der A 3, da auch dort eine Baustelle ist. Da steht man dann oft noch eine Stunde oder länger drin", so der verärgerte Kommentar einer Dame aus dem benachbarten Horhausen.
Im Vorfeld des Informationsabends erläuterten Lutz Nink und Daniel Manderbach nochmals die bereits bekannten Fakten der Durchführung der Baumaßnahme, die am 5. September abgeschlossen sein soll.

Aus: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Mittwoch, 1. Juli 2015, Seite 14

 

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