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Feuerwehren aus der Raiffeisen-Region "trainierten" die Absturzsicherung am Förderturm in Willroth - Fachgruppen "Absturzsicherung" absolvierten erfolgreichen Aus- und Weiterbildungstag

 

2015-04-18 absturzsicherung schleifkorbtrage"Alleine geht's, gemeinsam geht's besser", dies beherzigte schon Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen und auch die vier Bürgermeister der "Raiffeisen-Region" (Verbandsgemeinden Dierdorf, Flammersfeld, Puderbach und Rengsdorf) kooperieren und verschiedenen Bereichen, so auch im Feuerwehr- und Rettungswesen. Die vier Verbandsgemeinden haben sich vor gut einem Jahr im Rahmen der Fachrichtung „Absturzsicherung" zusammengeschlossen und die Einsatzkräfte bilden sich nunmehr regelmäßig im Wechsel in den Verbandsgemeinden fort. Insgesamt 37 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau (Fachgruppen Absturzsicherung) aus der "Raiffeisen-Region" trafen sich am Samstag auf dem Gelände der ehemaligen Grube Georg in Willroth zu einem gemeinsamen Aus- und Weiterbildungstag. Die "Absturzsicherung" ist ein wichtiges Thema für den Einsatz der Feuerwehren, zum einen geht es um das Sichern gegen Absturz der Feuerwehrleute selbst im Einsatzfall (Beispiel Kaminbrand) und zum anderen um die Sicherung und Rettung Verunfallter. Jede Wehr hat "Spezialkräfte", die einen besonderen Lehrgang „Technische Hilfe in der Absturzsicherung" absolviert haben und die in gemeinsamen Übungen in Willroth ihr Können und Fachwissen verstärkten. Die Übung soll aber auch dazu beitragen, Vertrauen zur Ausrüstung zu bekommen.
2015-04-18 absturzsicherung gruppe"Retten, Selbstretten und Sichern gegen Absturz sind Tätigkeiten, bei deren durch
unsachgemäße Anwendung der Ausrüstung schwere Verletzungen entstehen können", erklärten die Beobachter Dieter Klein-Ventur (stellvertretender Wehrleiter der VG Puderbach) und André Wollny (stellvertretender Wehrleiter der VG Flammersfeld) im Gespräch mit unserer Zeitung. Ottmar Fuchs, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld, verschaffte sich ebenfalls ein Bild von dem Ausbildungsstand und er zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Feuerwehrleute. "Die Zusammenarbeit der Feuerwehren der 'Raiffeisen-Region' begrüße ich ausdrücklich und ich sehe darin auch ein Stück größerer Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger", so Fuchs.
2015-04-18 absturzsicherung kletternEs wurde eine Theorieeinheit zum Thema "Gefahren an der Einsatzstelle, orthostatischer Schock, Selbsthilfemaßnahmen und Erster Hilfe" und fünf praktische Übungseinheiten zu den Themen "vertikale Rettung mit der Schleifkorbtrage, Aufbau einer Seilbahn zum Verletztentransport, horizontaler und vertikaler Vorstieg an Gebäudeteilen und Aufbau der Sicherungskette" an verschiedenen Stationen rund um den Förderturm durchgeführt.
Organisiert, ausgearbeitet und umgesetzt hatten den Aus- und Weiterbildungstag die Ausbilder Holger Kuhl (Puderbach), Thomas Meffert (Horhausen), Roland Müller (Horhausen), Ingo Becker (Oberlahr), Jörg Eschenbacher (Oberlahr) und Pierre Kaballo (Großmaischeid).


Aber auch Spezialfahrzeuge, wie eine Drehleiter und Rüstwagen und verschiedene Gerätschaften zur Sicherung/Rettung in der Höhe und aus der Tiefe kamen zum Einsatz. Bei der Abschlussbesprechung hielt Holger Kohl als positives Fazit fest: "Die Fachgruppen für Absturzsicherung der Feuerwehren der Raiffeisen-Region sind für den Ernstfall gut gerüstet und ausgebildet." Sein besonderer Dank gilt André Wollny, den Verantwortlichen der Verbandsgemeinde Flammersfeld und den Hausherren des Förderturmes Willroth, die diese hervorragende Veranstaltung organisiert und ermöglicht haben.

 

 

Vorhaben Jugendraum soll genutzt werden

Einen Jugendraum hat Willroth, was fehlt sind nur Kinder, die ihn auch nutzen wollen, und jemand, der die Leitung übernimmt. Mit diesem Problem beschäftigte sich der Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung.


Ältere brauchen Jugendraum nicht
Zu Gast war der Jugendreferent der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Philipp Krämer, der von seinen Erfahrungen im Zusammenhang mit dem Betrieb von Jugendräumen berichtete. Laut Krämer gibt es zwei Möglichkeiten, einen Jugendraum zu leiten: „Entweder kann ein Minijobber eingesetzt werden, der den Raum öffnet und auch für geeignete Angebote sorgt, oder ausgewählte Jugendliche schließen den Raum bei Bedarf selbst auf."
Außerdem wies Krämer darauf hin, dass heute vorwiegend Kinder zwischen 10 und 14 Jahren Jugendräume besuchen: „Die Älteren haben sich damit arrangiert, ohne einen Jugendraum klarzukommen, und brauchen ihn deswegen auch nicht." Ortsbürgermeister Richard Schmitt schlug vor, der Jugendreferent möge zunächst bei den infrage kommenden Kindern nachhören, ob überhaupt Interesse an der Öffnung des Willrother Jugendraums besteht. Sollte das der Fall sein, könnte dann mittels eines Aufrufs im Amtsblatt nach Leuten gesucht werden, die bereit wären, die Leitung zu übernehmen.

 

Forstwirtschaft macht Plus
Dem Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2015 gaben die Ratsmitglieder einstimmig ihr Einverständnis. Einem Ertrag von 6871 Euro steht ein finanzieller Aufwand von 5550 Euro gegenüber, sodass unterm Strich ein Plus von 1321 Euro übrig bleibt. Für mehr Diskussionen sorgte die Aufstellung einer Ergänzungssatzung für den Bereich „Oben in dem Rusterflur" in der Gemarkung Willroth. Insbesondere die Anregung des Landesbetriebs Mobilität Diez sorgte bei einigen Ratsmitgliedern für Unmut. Da sich das betreffende Grundstück in der Nähe der Autobahn befindet, soll in die Ergänzungssatzung aufgenommen werden, dass künftige Bauherren bei einem Neubau oder einer wesentlichen Änderung der Autobahn auf Lärmschutzforderungen verzichten. Dirk Becker sah dies kritisch: „Die holen sich doch damit einen Freibrief." Auch der zweite Beigeordnete Karl Kubba war skeptisch: „Das könnte zukünftige Bauherren abschrecken." Trotzdem wurde der Beschluss einstimmig gefasst.
Die Verbandsgemeindewerke Flammersfeld wiesen darauf hin, dass für den Anschluss an Wasser und Abwasser überlange Hausanschlüsse verlegt werden müssen, die von den Bauherren selbst bezahlt werden müssen. Außerdem sollen mit den Bauherren Erschließungsverträge abgeschlossen werden. „Wenn ein Bauherr mit der vorhandenen Straße nicht zufrieden ist und diese ändern will, trägt er die Kosten dafür", erklärte Ralf Weingarten von der Verbandsgemeindeverwaltung. „Das bedeutet dann aber, dass wir die Grundstücke nicht als voll erschlossen verkaufen können", kritisierte Werner Grendel.

 

Aus: RZ Linz, Neuwied vom Freitag, 17. April 2015, Seite 21

 

Ansiedlung im Industriepark in Willroth
industriepark markwerkVertragsunterzeichnung im Notariat, mit dabei Ortsbürgermeister Richard Schmitt (2. von rechts) und VG-Bürgermeister Josef Zolk (rechts). Foto: VGDie Verbandsgemeinde Flammersfeld meldet den ersten Grundstücksverkauf im neuen Industriepark am Förderturm auf dem Willrother Berg. Sie teilt mit, dass die Ortsgemeinde Willroth diesen Verkauf im Notariat Schmidt und Kögler in Neuwied beurkunden ließ. „Damit ist der Startschuss für die Realisierung dieses hochattraktiven Industriegebietes an der A3 gegeben", heißt es in einer Pressemitteilung.
Bei dem Käufer handelt es sich um das Unternehmen Mark Werk Fenster- und Türen-Werk GmbH, das seinen Hauptsitz nach Willroth verlegen und von dort den Vertrieb von Fenstern und Türen deutschlandweit betreiben möchte. Auf einer Fläche von ca. 14 000 Quadratmetern sollen eine Gewerbehalle und ein Verwaltungsgebäude mit Ausstellungsfläche entstehen. Zurzeit hat die Firma im Gewerbepark Siebenmorgen in Breitscheid (Kreis Neuwied) ihren Sitz.
Die Bedingungen, mit denen Willroth und Krunkel werben, sind für Unternehmer günstig: Flächen kosten 28 Euro pro Quadratmeter, und außerdem ist eine Anbindung zur Autobahn A 3 gegeben.

mp Aus: RZ Altenkirchen, Betzdorf vom Donnerstag, 31. Juli 2014, Seite 11

Am Sonntag den 18.01.2015 fand die diesjährige Seniorenfeier im Dorfgemeinschaftshaus statt.

Eröffnet wurde die Feier vom Gemischten Chor und dem Kinderchor Horhausen/Neustadt.
Anschließend erfolgte die Begrüßung durch den Ortsbürgermeister Richard Schmitt.
Nach einem weiteren Lied des Gemischten Chors war gemeinsames Kaffeetrinken angesagt. Zwischenzeitlich traf auch unserer neuer Verbandsbürgermeister, Ottmar Fuchs, mit Gattin ein. Er wurde vom Ortsbürgermeister begrüßt und stellte sich dann kurz selbst vor.
Nächster Punkt im Programm war der Bildervortrag „Dem Himmel nah - fünf Rheinländer erobern die Alpen von Wolfgang Redwanz. Nach diesem interessanten Vortrag präsentierte der Ortsbürgermeister das alljährliche Schätzspiel. Die Aufgabe lautete:
Wie viele Kinder bis 9 Jahre wohnen in Willroth? Der richtigen Antwort, 80 Kinder, kam Josef Katzwinkel am nächsten und erhielt als Preis zwei Flaschen Wein.
Die ältesten Senioren, Erna Schöttler und Werner Stopperich erhielten vom Ortsbürgermeister je ein Präsent.
Anschließend berichtete der Ortsbürgermeister über das neue Industriegebiet, kündigte eine Bürgerversammlung für 2015 an und bot wieder die Räumlichkeiten des Dorfgemeinschaftshauses für einen Seniorentreff an. Am 31. Mai 2015 wird der Schließung der Grube Georg vor 50. Jahren (31.März 1965) gedacht. Die BIW organisiert u.a. ein Konzert mit einer großen Bergmannskapelle.
Weiter ging es im Programm mit unserem Heimatforscher Albert Schäfer. Er stellte zwei Aufsätze vor:

  • Entstehung des ersten Willrother Industriegebietes
  • Das Ender des Siegerländer-Wieder Erzbergbaus vor 50 Jahren

Die Aufsätze wurden anschließend verteilt.
Begeisterten Applaus gab es für die Springmäuse, die jüngste Tanzgruppe der KG Willroth.
Ohne eine Zugabe wurden sie nicht entlassen.
Der Ortsbürgermeister bedankte sich bei den Helferinnen und Helfer der Veranstaltung.
Ein besonderer Dank galt Marianne Meffert die sich seit Jahren immer (auch nach dem Ausscheiden aus dem Gemeinderat) bei der Seniorenfeier engagiert.
Zum Abschluss der Feier wurden alte Postkarten vom Kirchspiel Horhausen gezeigt.

 

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Wirtschaft Arbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein


Die Arbeiten im Industriepark „Am Förderturm" gehen in den Endspurt. Nach Abschluss der Aufschüttungsarbeiten wurde jetzt mit den Arbeiten zur inneren Erschließung des neuen Industriegebietes in Willroth begonnen. Verbandsgemeindebürgermeister Josef Zolk freute es besonders, dass nun die letzte Stufe der Arbeiten erreicht ist und man schon bald die ersten Unternehmen im Industriepark willkommen heißen kann. „Dies ist ein Gesamtprojekt der Ortsgemeinden Willroth, Krunkel, der Verbandsgemeinde, des Landkreises und nicht zuletzt des Landes Rheinland-Pfalz, dass die Errichtung des Industrieparks gefördert hat", sagte Zolk.
So zeigten sich auch die Ortsbürgermeister von Krunkel und Willroth, Werner Eul und Richard Schmitt, sehr zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten. Die sollen planmäßig bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, sagte Ralf Sojka, Geschäftsführer der ausführenden Firma WWB Tiefbau aus Krunkel. „Wir haben sehr um diesen Auftrag hier an unserem Heimatstandort gekämpft. Nun werden wir das Beste geben", kündigte er an. Derzeit ist die Firma mit der Verlegung der Kanalleitungen beschäftigt. Um das Gelände zuvor aufzufüllen, wurden rund 80 000 Kubikmeter Erdmaterial von der Baustelle der Umgehungsstraße Rengsdorf im Industriegebiet in Willroth eingebaut. Die Kosten für die nun folgende Erschließung belaufen sich auf rund 830 000 Euro. Laut VG-Bürgermeister Zolk, gleichzeitig Vorsitzender des Zweckverbandes „Industriegebiet Willrother Berg", liegen die abgeschlossenen Bauverträge innerhalb des geplanten Budgets. Er ist sicher, dass die Einnahmenseite mit dem Preis von 28 Euro pro Quadratmeter für den Verkauf der Industrieflächen gesichert ist.

 

Aus: RZ Linz, Neuwied vom Freitag, 25. Juli 2014, Seite 15

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