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Die aktuellen Nachrichten vom Joomla!-Team

Versammlung Gemeinde informiert Einwohner

 

Gleich zu Beginn der Einwohnerversammlung im Dorfgemeinschaftshaus, zu der rund 30 Bürger gekommen waren, musste Ortsbürgermeister Richard Schmitt ein eher trauriges Thema ansprechen. „Der Fortbestand der Gemeindebücherei ist immer noch gefährdet", teilte Schmitt den Anwesenden mit. Eine Werbeaktion brachte nicht den gewünschten Erfolg. „Wir brauchen junge Väter und Mütter, die bereit sind, sich in der Bücherei zu engagieren", appellierte der Ortschef. Sollten keine Änderungen eintreten, wird die Bücherei am 31. Mai schließen.

 

Von der Finanzabteilung der Verbandsgemeindeverwaltung war Armin Schmuck zu Gast, der die wichtigsten Eckdaten des Haushalts vorstellte. Das Anlagevermögen der Ortsgemeinde bezifferte Schmuck auf etwa 4,2 Millionen Euro, die Kredite auf rund 614 000 Euro. „Dabei muss aber berücksichtigt werden, dass ein Teil der Kredite auf den Ankauf der Flächen im neuen Industriegebiet ‚Willrother Berg' zurückgeht", erklärte Schmuck. Diese Gewerbegrundstücke sollen verkauft werden und der Kredittilgung dienen. Die Steuerkraft ist seit Jahren stabil, die Gewerbesteuer zeigt tendenziell steigende Werte. Die jährlichen Einnahmen durch die Gewerbesteuer betragen laut Schmuck circa 260 000 Euro und durch die Grundsteuer B etwa 108 000 Euro. Der Gemeindeanteil der Einkommenssteuer liegt bei rund 268 000 Euro im Jahr.

Die Gemeinde Willroth hatte auch dieses Jahr wieder zur Seniorenfeier ins Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Ortsbürgermeister Richard Schmitt konnte zahlreiche Senioren, Bürgermeister Josef Zolk mit Gattin sowie Pfarrer Andreas Beck mit Familie zur Feier begrüßen. Nach einigen Informationen über Willroth und die kommende Kommunalwahl stellte der Ortsbürgermeister die alljährliche Schätzfrage.
"Wie viele Obstbäume gibt es in Willroth?" Den besten Tipp gab Frau Olga Lippmann ab und erhielt dafür zwei Flaschen Wein am Ende der Feier.
Den ältesten Teilnehmern, Erna Schöttler und Werner Stopperich, überreichte Richard Schmitt jeweils ein Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen und 1 Flasche Wein verbunden mit dem Wunsch, dass sie noch lange zur Seniorenfeier kommen mögen.
Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken erzählte Albert Schäfer über "Die ältesten Einwohner von Willroth". Albert Schäfer erklärte eindrucksvoll die beim ICE-Trassenbau gefundenen Fossilien, die vor 350-400 Millionen Jahren in unserer Region gelebt haben.
Mit den Liedern unter dem Motto "Seemannsgarn" begeisterte Hugo Cheval die Senioren. Auch die Chorkids erfreuten mit ihren Liedern. Anschließend zeigte die Tanzgruppe New Generation der KG Willroth ihr Können. Etwas später begrüßte auch der Gem. Chor Willroth die Anwesenden mit einigen Liedvortägen.
Hanna Klee und Siegfried Lippmann sorgten mit ihren Vorträgen für viel Gelächter.
Den Abschluss der Feier übernahm Klaus-Peter Moritz mit seiner Gitarre. Jürgen Kalscheid hatte alte Fotos von Willroth vorbereitet, die nun auf der Leinwand gezeigt wurden. Sie sorgten für so manche Erinnerung an alte Zeiten.
Auch dieses Jahr war es wieder eine gelungene Feier.
Weitere Bilder gibt es hier.

Die Ortsgemeinde Willroth erinnert die Anlieger von öffentlichen Straßen daran, ihrer Straßenreinigungspflicht nachzukommen und Unkraut auf Gehwegen und besonders in Straßenrinnen sowie sonstigen Kehricht auf Gehwegen und Fahrbahnbereichen zu beseitigen.
Wir nehmen heute den vorstehenden Hinweis zum Anlass, die Bestimmungen der Straßenreinigungssatzung in Erinnerung zu bringen.
Hiernach sind die Straßen und Gehwege grundsätzlich an den Tagen vor einem Sonntag oder einem gesetzlichen oder kirchlichen Feiertag
- in der Zeit vom 01.04. bis 30.09. bis spätestens 18.00 Uhr
- in der Zeit vom 01.10. bis 31.03. bis spätestens 16.00 Uhr
zu reinigen, soweit nicht in besonderen Fällen eine öftere Reinigung erforderlich ist. Die Reinigungspflicht beinhaltet auch die Beseitigung von Unkraut. Außergewöhnliche Verschmutzungen sind unaufgefordert sofort zu beseitigen.
Kehricht, Schlamm, Gras, Laub, Unkraut und sonstiger Unrat sind unverzüglich nach Beendigung der Reinigung zu entfernen. Das Zukehren an das Nachbargrundstück oder das Kehren in Kanäle, Sinkkasten, Durchlässe und Rinnenläufe oder Gräben ist unzulässig.

Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Bäume, Äste, Sträucher und Hecken bis zur Grundstücksgrenze auf das vorgegebene Lichtraumprofil zurückzuschneiden sind.
Nach einem Zurückschneiden des Überwuchses ist die Verkehrssicherheit der Straße bzw. des Weges für Verkehrsteilnehmer, sei es als Fahrzeugführer, Radfahrer oder Fußgänger wieder gegeben.

Als Lichtraumprofil gilt:

2013-10-18 strassenreinigung

Um Beachtung wird gebeten!

Wir weisen darauf hin, dass das Nichtbeachten der Straßenreinigungspflicht eine Ordnungswidrigkeit darstellt und mit einem Bußgeld bis zu 500 € geahndet werden kann.

Ortsgemeinde Willroth
Richard Schmitt
–Ortsbürgermeister-

Der Gemeinderat Willroth hat in seiner Dezembersitzung beschlossen, zwei automatisierte externe Defibrillatoren zu beschaffen und ein Geschwindigkeitsanzeigesystem an der B 256 zu installieren.

Ein Automatisierter Externer Defibrillator -AED- ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrythmusstörungen durch die Abgabe von Stromstößen.
aed 2014-01-23_205309_IMG_1427AEDs sind ein einfach zu bedienendes diagnostisches Hilfsmittel, das während der Herz-Lungen-Wiederbelebung an den Erkrankten angeschlossen wird. Die Geräte sind durch ihre Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.
Mit Hilfe eines DRK-Mitarbeiters - Herrn Mies- wurden zwei Geräte ausgesucht und zwischenzeitlich angeschafft. Ein AED befindet sich im Eingangsbereich des Dorfgemeinschaftshauses; es kann in Notfällen vornehmlich bei Veranstaltungen eingesetzt werden.
aed 2014-01-23_200102_IMG_1424Ein weiteres Gerät, das rund um die Uhr für alle zugänglich ist, konnte dankenswerter Weise in der ARAL-Tankstelle hinterlegt werden. Wir werden alle Einwohner/innen noch gesondert zu einer Informationsveranstaltung einladen, bei der Herr Mies die Anwendung des Geräts in der Praxis erläutern wird.


Leider sind alle unternommenen Versuche, das Überqueren der Bundesstraße durch die Installation einer Ampelanlage oder zumindest durch die Anlegung eines Zebrastreifens sicherer zu machen, an der Ablehnung durch die Fachbehörden gescheitert. Aus diesem Grunde haben wir uns für die Installation eines Geschwindigkeitsanzeigesystems entschieden.
Erfahrungsgemäß drosseln die meisten Fahrer die Geschwindigkeit in der Ortslage, wenn die überhöhte Geschwindigkeit sichtbar angezeigt wird. Die Gemeinde hofft, dass hiermit ein weiterer Beitrag zur Sicherheit an der stark befahrenen Bundesstraße erreicht werden kann.
Das Gerät arbeitet mit Solar und ist damit an verschiedenen Standorten einsetzbar.

Richard Schmitt, Ortsbürgermeister

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